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Vorerst keine höheren Steuern

Der Gemeinderat präsentiert für 2017 ein ausgeglichenes Budget bei gleichbleibendem Steuerfuss. Für die Folgejahre müsse aber mit höheren Steuern gerechnet werden, warnt die Exekutive.

Das Budget der Gemeinde Embrach für das Jahr 2017 zeigt eine ausgeglichene Laufende Rechnung mit Aufwänden und Erträgen von je rund 47 Millionen Franken. Bei einem gleichbleibenden Steueransatz von 98 Prozent resultiert lediglich ein kleines Defizit in der Höhe von rund 200 000 Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf rund 9,9 Millionen Franken, wovon die Sanierung der Schulanlage Ebnet rund 7 Millionen Franken ausmacht. Der Steuerertrag zu 100 Prozent für das kommende Jahr schätzt der Gemeinderat auf rund 16,4 Millionen Franken.

Unter Berücksichtigung eines unveränderten Steuerfusses der Sekundarschule von 20 Prozent wird der Gesamtsteuerfuss für das kommende Jahr voraussichtlich wie bisher 118 Prozent betragen. Das Budget 2017 wird laut dem Gemeinderat geprägt durch einen deutlich höheren Finanzausgleich und weiterhin hohe Belastungen im Bereich Soziales, sowie stark steigende Kosten in der Pflege. Bei den Gemeindesteuern ist von insgesamt stabilen Werten auszugehen.

Im Budget sind aber keinerlei Reserven für Unvorhergesehenes eingerechnet. Bereits kleine Vorkommnisse wie eine Reparatur einer Liegenschaft oder das Nichterreichen der Kostensenkungsziele im Bereich der wirtschaftlichen Hilfe vergrössern das Defizit.

Hohe Verschuldung

Zusammen mit dem Voranschlag hat der Gemeinderat auch die Finanzplanung für die Jahre 2017 bis 2021 verabschiedet. In dieser Zeit sind Bauvorhaben für rund 31,7 Millionen Franken geplant. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Ebnet-Sanierung, aber auch um Investitionen in die Kanalisation und die Strassen. Das Eigenkapital wird per Ende 2021 mit rund 15 Millionen Franken ausgewiesen.

Trotz intensiver Bemühungen in der Laufenden Rechnung wie in der Investitionsrechnung bleibt der Selbstfinanzierungsgrad in den Planjahren ungenügend. «Damit der nächsten Generation keine übermässige Verschuldung übergeben werden muss, ist eine Steuerfusserhöhung für die Folgejahre ernsthaft zu prüfen», teilt der Gemeinderat mit.

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