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Währungseinflüsse vermiesen Vetropack das Semesterergebnis

Der Glasverpackungshersteller Vetropack hat im ersten Halbjahr trotz gleicher Leistung sowohl einen Umsatz- wie einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

Das Bülacher Unternehmen Vetropack muss einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen.
Das Bülacher Unternehmen Vetropack muss einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen.
Keystone

Vetropack hat im ersten Halbjahr mit der Produktion von 2,36 Milliarden Verpackungsgläsern den Rekord aus dem Vorjahr zwar wiederholen können, wie Vetropack am Montag mitteilte. Bei den damit erzielten Erlösen und Gewinnen jedoch musste das Bülacher Unternehmen deutliche Rückgänge hinnehmen. So sank der Umsatz um 12 Prozent auf 272,8 Mio. Franken. Der Reingewinn halbierte sich auf 14,2 Mio. Fr. (Vorjahr 28,2 Mio. Fr.).

Diese Rückgänge sind laut der Mitteilung auf negative Kurseffekte in zwei Währungen zurückzuführen. So habe einerseits die Aufwertung des Frankens nicht nur die Konsolidierung in der Berichtswährung Franken negativ beeinflusst, sondern auch die Wettbewerbssituation des Schweizer Werks in St.-Prex markant verschärft. Um dem Importdruck standzuhalten, habe Vetropack die Glasverpackungen deutlich günstiger am Markt anbieten müssen. Andererseits habe das Unternehmen unter dem Kurszerfall der ukrainischen Landeswährung Hrivna gelitten.

Keine wesentliche Verbesserung erwartet

Auch für das zweite Halbjahr rechnet Vetropack nicht mit einer wesentlichen Verbesserung. Ausschlaggebend für die Entwicklung der Gruppe bleibe der politische und wirtschaftliche Verlauf in der Ukraine, die Stärke des Schweizer Frankens im Vergleich zum Euro sowie die damit eng in Zusammenhang stehende Entwicklung der Schweizer Vetropack-Gesellschaft, heisst es in der Mitteilung.

Kompensieren könne das Unternehmen diese Effekte auch nicht mit der Konsolidierung der neu akquirierte Gesellschaft in Italien. Obwohl diese am Jahresende mit fünf Monaten in die Erfolgsrechnung einfliessen werde, werde der konsolidierte Umsatz und die Ertragszahlen aufgrund der Währungseinflüsse weiterhin unter den Vorjahreswerten liegen, schreibt das Unternehmen.

SDA/mst

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