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Wasserregulierung ermöglicht eine intakte Moorlandschaft

Durch die baulichen Massnahmen bleibt das Naturschutzgebiet Moos erhalten. Mit der Verlegung des Randgrabens wird der Wasserhaushalt im Moor reguliert. Damit verbessern sich die Bedingungen für die Ausdehnung des Moors.

Aus den Kunststoffelementen werden Spundwände gebaut und in den Boden getrieben, um das Regenwasser im Moor zu halten, wo es sich verteilen kann.
Aus den Kunststoffelementen werden Spundwände gebaut und in den Boden getrieben, um das Regenwasser im Moor zu halten, wo es sich verteilen kann.

Das Moos in Wallisellen ist ein kleiner Rest eines ursprünglich im Glattal häufig vorkommenden Landschaftstyps, der trocken gelegt wurde. Seit 1949 ist es gemäss eines Regierungsratbeschlusses ein Naturschutzgebiet. Das bedeutet, dass es als Lebensraum seltener geschützter Tier- und Pflanzenarten erhalten und gefördert wird. Es ist aber auch ein Landschaftselement und Zeuge früherer Bewirtschaftung. Laut der kantonalen Baudirektion ist es von höchster Priorität, die Ausdehnung und Vitalität der Übergangshochmoore zu erhöhen. «Damit wir die Umgebung für selten gewordene Pflanzen und Tiere erhalten können, braucht es Eingriffe in die Natur», erklärt Umweltingenieur Jean-Marc Obrecht von der Fachstelle Naturschutz der Baudirektion. Er ist für das Moos Schönenhof, wie es offiziell heisst, zuständig.

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