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Weniger Müll produziert

Durchschnittlich wurden im Unterland im letzten Jahr 135 Kilogramm Abfall pro Kopf produziert – erneut weniger als noch im Vorjahr.

Die Abfallsäcke im Unterland werden zwar nach wie vor gefüllt, sind durchschnittlich aber ein halbes Kilogramm leichter geworden. Grund dafür ist, dass der Müll besser entsorgt wird und schwerer Abfall wie etwa Speiseresten separiert entsorgt wird.
Die Abfallsäcke im Unterland werden zwar nach wie vor gefüllt, sind durchschnittlich aber ein halbes Kilogramm leichter geworden. Grund dafür ist, dass der Müll besser entsorgt wird und schwerer Abfall wie etwa Speiseresten separiert entsorgt wird.
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Die neueste Mode, das Papiertaschentuch oder das Mikrowellen-Fertiggericht, welche in einer Plastiktüte nach Hause transportiert werden – viele Produkte haben heutzutage eine kurze Lebensspanne, der Begriff der Wegwerfgesellschaft hat sich in der Schweiz längst etabliert. Doch im Unterland nimmt die Abfallmenge, die pro Kopf generiert wird, tendenziell ab. Das zeigt ein Blick in die Statistik der Interessengemeinschaft Kehrichtsackgebühr (IG KSG). Die IG KSG misst Jahr für Jahr, wie viel Müll Herr und Frau Unterländer produzieren. Die Daten umfassen 39 Gemeinden, in welchen insgesamt rund 193 000 Menschen leben. Diese haben im letzten Jahr 26 230 Tonnen Abfall generiert, etwa 135 Kilogramm pro Kopf. Mit diesem Wert haben sie sich gegenüber dem Vorjahr um fünf Kilo verbessert: 2013 haben knapp 187 000 Einwohner – Bachenbülach zählte damals noch nicht dazu – 26 119 Tonnen Müll weggeworfen, durchschnittlich 140 Kilo pro Kopf. Nicht nur produzieren die Unterländer generell weniger Abfall, sie trennen ihn auch konsequenter. Die IG KSG hat im Monat April über 700 Abfallsäcke im Unterland gewogen und festgestellt, dass sie im Vergleich zu früher zehn Prozent leichter wurden, von fünf Kilo auf viereinhalb Kilo. Als Ursache dafür wird vermutet, dass schwere Speisereste vermehrt im Grüngutcontainer entsorgt werden.

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