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«Wenn ich keinen Nachfolger finde, gibt es ein Problem»

Alfons Sutter ist seit 20 Jahren als Hausarzt in Rafz tätig. Ende 2018 lässt er sich pensionieren. Einen Nachfolger hat er bisher nicht gefunden. Im Interview erzählt er, was den Beruf als Hausarzt so vielseitig macht und welche Probleme auf die Region zukommen.

Alfons Sutter war 20 Jahre als Hausarzt in Rafz tätig. Nun findet er keinen Nachfolger, was für die Patienten schwere Folgen haben könnte.
Alfons Sutter war 20 Jahre als Hausarzt in Rafz tätig. Nun findet er keinen Nachfolger, was für die Patienten schwere Folgen haben könnte.
Balz Murer

Alfons Sutter, wie haben Sie es 20 Jahre lang im Rafzerfeld ausgehalten?Das Rafzerfeld ist eine schöne Gegend wo es sich gut leben lässt. Ich als «Bergler» habe mich schnell an die Hügel gewöhnt. Den Rhein werde ich vermissen, den dicken Nebel weniger.

Zwei Jahrzehnte lang in der gleichen Praxis zu arbeiten ist aber eine sehr lange Zeit. Für einen Hausarzt ist diese Konstanz wichtig, um die Patienten und ihre Familien besser kennenzulernen. Das Hintergrundwissen hilft in schwierigen Situationen. Langweilig wird es nicht, jeder Tag ist anders. Das macht unseren Beruf so spannend. Auch in anderen Tätigkeitsbereichen arbeitet man über Jahrzehnte im gleichen Betrieb und ist trotzdem zufrieden.

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