Kloten

Werke von Pop Art-Künstlerin kommen besonders gut an

Eine besondere Sammlung von Pop Art-Werken berühmter Künstler ist momentan im ältesten Haus Klotens zu bestaunen. Für den Ausstellungsmacher ist es die beste Ausstellung, die die Szene Kloten bis heute organisiert hat.

Die Besucherinnen Sidonia Dubs (links) und Verena Stadelmann tauschen sich über James Rizzis «Mommy + Daddy in Love» aus.

Die Besucherinnen Sidonia Dubs (links) und Verena Stadelmann tauschen sich über James Rizzis «Mommy + Daddy in Love» aus. Bild: Katarzyna Suboticki

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Fröhliche und witzige Kunstwerke von James Rizzi, Comic-artige 3D-Bilder von Charles Fazzino, der Hund von Ed Heck, fantasievolle Zeichnungen von Horst Eckert alias «Janosch» und viele mehr: Rund 100 Werke von sieben Künstlern hängen seit Mitte April in der Galerie des Bücheler-Hus in Kloten. Alle, darunter selbst Unikate, können zu attraktiven Konditionen erworben werden – so auch Monsterfiguren aus Eisen von Patrick Preller, Objekte von Happy Dannenberg und überraschende Portraits von Ulrike Langen.

Aus einem wurden sieben

«Für mich ist es die beste Ausstellung, die wir bisher hatten. Die Vielfalt ist einmalig, in einer top Qualität», sagt, Claude Schnadt, der für Kunst Zuständige der Szene Kloten. Ursprünglich sollten an den Wänden nur die Werke von James Rizzi hängen. «Er ist sicher der bekannteste Künstler der Aussstellung, er gehört zur selben Klasse amerikanischer Pop Art-Koryphäen wie Andy Warhol oder Robert Rauschenberg.» Schnadt kontaktierte den Inhaber der Rechte an Rizzis Bildern und bekam dessen Werke, aber nicht nur die.

Eine fasziniert besonders

«Bei meinem Besuch in der Nähe von Stuttgart sah ich, dass auch andere Künstler von derselben Kunstgalerie vertreten werden.» Spontan erweiterte Schnadt das Repertoire der Ausstellung. «Ich kenne Janosch, Heck oder Fazzino, aber Ulrike Langen war mir bisher unbekannt.

Und die Künstlerin ist es, die bei den Besuchern bisher am besten angekommen ist. Die Acryl-Frauenportraits Ulrike Langens sind ausdruckstark und wirken durch das rückseitig bedruckte Acrylglas dreidimensional. «Ich habe selber spontan eines gekauft, weil der Ausdruck mich sofort gefesselt hat», sagte Schnadt. «Es sind echt faszinierende Kunstwerke mit Unikatcharakter.» Klare Konturen seien neben Farbenpracht und fröhlichen Thematik das Markenzeichen von Pop Art.

Auch für die Ausstellungsbesucherinnen Sidonia Dubs und Verena Stadelmann aus Bassersdorf sind Ulrike Langens Werke am beeindruckendsten. «Wenn man die Gesichter ansieht und sich bewegt, verändern sie sich. Die Augen der Portraitierten kommen aber immer mit. Die Technik dieser Bilder ist sagenhaft», sagt Dubs. «Auch das Farbenspiel ist beeindruckend, es ist grell, passt aber trotzdem.» Verena Stadelmann fügt an: «Die Bilder bewegen sich und leben, und die Gesichtsausdrücke sind bei jedem Bild so unterschiedlich, obwohl sie auf den ersten Blick ähnlich wirken.»

Die Ausstellung im Bücheler-Hus an der Dorfstrasse 47 in Kloten ist am Samstag, 28. April und 5. Mai, sowie am Sonntag, 29. April und 6. Mai, von 11 bis 17 Uhr sowie Donnerstag 3. Mai ab 19.15 geöffnet. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 27.04.2018, 16:39 Uhr

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