Bassersdorf

Wettkampf der Chauffeure

Die Mitarbeitenden der Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) feierten mit ihren Familien das 25-jährige Bestehen des Unternehmens. Dabei massen Chauffeure sich in einem Wettbewerb.

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Seit rund 25 Jahren verkehren die Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) im Unterland. Von Weisslingen bis ins Furttal befördern sie inzwischen täglich gegen 100 000 Fahrgäste an ihre Zielorte. 52 verschiedenen Buslinien betreibt das Unternehmen, dazu kommen zwei Tramlinien der Glattalbahn, operiert von den Verkehrsbetrieben Zürich. Um das erste Vierteljahrhundert der Betriebsgeschichte zu feiern, organisierte die VBG auf dem Gelände der Eurobus AG in Bassersdorf zum dritten Mal einen sportlichen Wettbewerb, eine Trophy, in diesem Jubiläumsjahr an zwei Tagen, um möglichst vielen Chauffeuren eine Teilnahme zu ermöglichen.

Auf dem Firmengelände war dazu ein Parcours ausgesteckt worden, der es in sich hatte. Zentimetergenau mussten die Chauffeure ihre Busse über die Runde führen. Bei einer lebensgrossen Puppe mit ausgestrecktem Finger galt es, den Öffnungsknopf der hinteren Türe so nahe wie möglich in die Nähe des Fingers zu bringen. Und eine improvisierte Haltestelle mussten die Chauffeure innerhalb von zwei Zentimeter angefahren. Wie es sich anfühlt, einen VBG-Bus zu lenken, konnten Angehörige unter Anleitung erfahren. Bei einem Selbstversuch beeindruckte vor allem die Breite des Fahrzeuges und der Überhang des Hecks, der bei engen Kurven zu berücksichtigen ist. Schnell stellte sich der Eindruck ein, dass eigentlich jeder Automobilist einmal die Gelegenheit haben sollte, einen Linienbus zu fahren um später mehr Rücksicht auf die grossen Fahrzeuge zu nehmen.

Kontakt mit Menschen aus allen Schichten

Dass der Parcours den Schwerpunkt auf das sichere Lenken des Fahrzeugs setzte, ergibt Sinn. Denn das Wohl der Fahrgäste und der anderen Verkehrsteilnehmer ist für die VBG als Verkehrsbetrieb oberstes Gebot.

Rudolf Müller aus Dübendorf ist einer der Chauffeure der VBG und täglich darum besorgt, Passagiere sicher an ihren Zielort zu bringen. Er erklärte sein Arbeitsumfeld: «Der Einsatz auf verschiedenen Linien und die Unterschiede zwischen den Gäste machen meine Arbeit spannend. Aber der Beruf ist nicht geeignet für Personen, die sich über jede Kleinigkeit aufregen. Beim Arbeiten sollte man nämlich lieber einmal etwas länger warten, bis eine sichere Fahrt möglich wird, statt vorschnell zu handeln. Ich liebe meine Tätigkeit am Steuer der Busse und vor allem den Kontakt mit Menschen aus allen sozialen Schichten.»

«Die beiden Trophy-Tage am Wochenende sind ein Dank an unsere Fahrdienst-Mitarbeitenden und an ihre Familien für ihren täglichen Einsatz im immer dichter werdenden Verkehr», äusserte sich VBG-Direktor Matthias Keller. Gespannt erwartet er auf Ende Oktober hin einen Entscheid des Regierungsrates über die Verlängerung der Glattalbahn vom Flughafen nach Kloten. Und er freut sich auf die jährliche Zunahme der Passagierzahlen. Die Verkehrsleistungen der VBG-Busbetriebe und der Glattalbahn tragen einiges zur rasanten Entwicklung im Zürcher Unterland bei.

Erstellt: 16.09.2018, 15:56 Uhr

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