Dietlikon

Wo riesige Sturmholzberge sich erheben

Mitten im Hardwald türmen sich Baumstämme meterhoch. Es handelt sich um Sturm- und Käferholz aus dem halben Kanton fürs Heizkraftwerk Aubrugg.

Am Rand der ehemaligen Hauptverbindungsstrasse zwischen Dietlikon und Kloten erhebt sich eine eindrückliche Holzwand. Foto: Christian Wüthrich

Am Rand der ehemaligen Hauptverbindungsstrasse zwischen Dietlikon und Kloten erhebt sich eine eindrückliche Holzwand. Foto: Christian Wüthrich

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Wie eine Wand erhebt sich im Dietliker Teil des Hardwaldes eine riesige Holzbeige. Meterhoch liegen so viele Baumstämme wie weit und breit nirgends in der Umgebung. Steht man hier über einen Kilometer von Dietlikon, Kloten und Bassersdorf entfernt vor dem vielen Rundholz, ergibt das alte Sprichwort plötzlich Sinn. Man sieht vor lauter Bäumen – oder in diesem Fall eben Baumstämmen – den Wald nicht mehr.

Rund 5000 Stämme

Was es damit auf sich hat, weiss Güst Erni, zuständiger Revierförster im Gebiet. «Das ist ein Zwischenlager der Zürich Holz AG mit Stämmen, die für das Heizkraftwerk Aubrugg bestimmt sind». Es handle sich um Sturm- und Käferholz, rund 3000 Kubikmeter. Das seien wohl gegen 5000 Stämme, schätzt Erni. Ein grosser Teil stamme aus dem Weinland, von wo sie ins Glattal gebracht wurden, bevor sie in den nächsten zwei Wintern verheizt würden. (cwü)

Erstellt: 11.07.2019, 16:22 Uhr

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