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Wo sich Kreuzkröten und Gelbbauchunken begegnen

Die Kiesunternehmen sind verpflichtet, einen Teil ihres Abbaugebiets in Ausgleichsflächen zu ­verwandeln. Die Kies AG Glatt­felden hat deshalb aus einem ­alten Schlammweiher ein ­Biotop gemacht, in dem sich seltene Arten zu Hause fühlen.

Etwa zehn Jahre lang soll diese neu gestaltete Fläche in der Glattfelder Kiesgrube bestehen bleiben. Sie ist, die Böschungen mitgerechnet, 6000 Quadratmeter gross.
Etwa zehn Jahre lang soll diese neu gestaltete Fläche in der Glattfelder Kiesgrube bestehen bleiben. Sie ist, die Böschungen mitgerechnet, 6000 Quadratmeter gross.
Leo Wyden
Doris Hösli, Stv. Leiterin Natur /Boden.
Doris Hösli, Stv. Leiterin Natur /Boden.
Leo Wyden
Betriebsleiter Andy Gerber zeigt auf Wildbienensand, den die Kies AG auch an Private verkauft.
Betriebsleiter Andy Gerber zeigt auf Wildbienensand, den die Kies AG auch an Private verkauft.
Leo Wyden
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Heute machen sie sich zwar noch nicht bemerkbar, gesehen oder gehört wurden sie aber bereits auf der neu gestalteten Fläche der Kies AG Glattfelden: die Gelbbauchunke und die Kreuzkröte. Letztere bewertet der Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie mit zehn von zehn Punkten bezüglich ihrer Seltenheit, Erstere ist mit neun Punkten ebenfalls sehr rar.«Kiesgruben sind Ersatzlebensräume für Auenlandschaften, die mit der Begradigung von Flüssen verloren gingen», erklärt Doris Hösli. Sie ist im Fachverband zuständig für die ökologische Begleitung bei der Gestaltung von Ausgleichsflächen. Die Kiesunternehmen müssen nämlich einen Teil ihres Abbaugebiets als temporäre Ausgleichsflächen gestalten. Bei der Glattfelder ­Firma sind dies insgesamt zwei Hektaren.

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