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Zeitzeugen trotzen den Turbulenzen der Vergangenheit

Dem 1534 erbauten Ackerbauernhaus drohte der Abriss. Im Zuge einer Totalsanierung ging viel alte Bausubstanz verloren, doch blieb die eindrucksvolle Holzkonstruktion erhalten. Seit 1984 wird die «Kaserne» als Wohnraum und Ort für kulturelle Anlässe genutzt.

Der Anbau von 1686 wurde nachträglich mit Fachwerk versehen.
Der Anbau von 1686 wurde nachträglich mit Fachwerk versehen.
Sibylle Meier
Totalsaniert statt abgerissen – die Fassade wurde 1983/84 weitgehend rekonstruiert.
Totalsaniert statt abgerissen – die Fassade wurde 1983/84 weitgehend rekonstruiert.
Sibylle Meier
Der Ursprung des Übernamens Kaserne lässt Raum für Spekulationen.
Der Ursprung des Übernamens Kaserne lässt Raum für Spekulationen.
Sibylle Meier
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Entlang der Opfikonerstrasse befand sich einst der Hauptbestand der dörflichen Siedlung Wallisellens. Als ältestes Gebäude der heute rund 15'000 Einwohner zählenden Gemeinde kennzeichnete die «Kaserne» vor dem 19. Jahrhundert den westlichen Dorfausgang. Das grossvolumige Ackerbauernhaus gehört zu den ältesten der rund 60 noch erhaltenen Mehrreihenständerbauten im Kanton. Gemäss dendrochronologischer Altersbestimmung wurde das verbaute Fichtenholz im Winterhalbjahr 1533/34 geschlagen.

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