Zum Hauptinhalt springen

Zukunft des «Glattfelders» ist ungewiss

Der Gemeinderat plant, das Kommunikationskonzept des Dorfes zu überdenken. Deswegen hat er den Vertrag mit dem Mitteilungsblatt vorsorglich gekündigt.

Der Gemeinderat will nun Alterna­tiven zum «Glattfelder» prüfen.
Der Gemeinderat will nun Alterna­tiven zum «Glattfelder» prüfen.
Screenshot Website

Der Vertrag für die Herausgabe des «Glattfelders» – offizielles Publikationsorgan der Gemeinde – wurde bereits im letzten Jahr «vorsorglich per 31. Dezember 2019» gekündigt. Dies ist einer Mitteilung des Gemeinderats auf der Website zu entnehmen. «Es ist gut möglich, dass der ‹Glatt­felder› weiterhin bestehen wird. Gekündigt haben wir nur, damit wir frei sind und die Möglichkeit haben, Verän­de­rungen vorzunehmen», begründet Gemeindepräsident Ernst Gass­mann auf Anfrage das Vor­gehen. Als Beispiel für eine solche Anpassung nennt er die Seitenzahl des Mitteilungsblatts.

Der «Glattfelder» koste die Gemein­de jährlich 150 000 Franken, bestätigt Gass­mann. Die Zeitung erscheint alle zwei Wochen, Herausgeberin ist die Lokalinfo AG, die auch für Titel wie den «Stadt-Anzeiger» in Opfikon und den «Klotener Anzeiger» verantwortlich ist.

Der Gemeinderat will nun Alterna­tiven zum «Glattfelder» prüfen und allgemein schauen, welche Kommunikations­kanäle es überhaupt schon gibt. So könne­ man entscheiden, welche Medien – Zeitung, App, Social Media, Gemeindewebsite – künftig sinnvoll wären. «Wir gehen der Frage nach, wie Gemeinde, Gewerbe, Parteien und Vereine in Zukunft informieren wollen», sagt Gassmann. Für die Erar­beitung eines Konzepts wurde eine Kommission mit Personen aus all diesen Bereichen gebildet.

Verwaltung ins neue Zentrum

Im Rahmen der Überbauung des Grundstücks Nidermatt ist auch ein Zentrumsgebäude geplant. Gemäss dem diese Woche ver­öffentlichten Verhandlungs­bericht des Gemeinderats überprüft eine Arbeitsgruppe, ob an dieser Stelle die Ansiedlung der Gemeindeverwaltung sinnvoll wäre – nebst einem ­Laden, Arzt­praxen, Wellness- und Physiotherapieangeboten, Büros sowie­ altersgerechten Wohnungen. Aktuell befindet sich die Verwaltung an der Dorfstrasse 74.

Sicher zu einem Standort­wechsel kommt es bei den Wahl- und Abstimmungsurnen. Momentan werden diese in Glatt­felden jeweils an vier Orten aufge­stellt. Beim Gemeindehaus und Schulhaus Zweidlen handelt es sich um reguläre Urnen, an den beiden anderen Stellen steht jeweils eine Wanderurne. Will heissen, die Urne ist während einer Stunde im Scha­chen und danach für zehn Minuten im Eichhölzli geöffnet. Da der Standort beim Schulhaus nur wenig genutzt wird, wird dieser aufgehoben. Stattdessen gibt es eine wei­tere Wanderurne für das Gebiet Zweid­len-Dorf und Zweidlen-Station.

Die Legislaturziele 2018 bis 2022 sowie die Visionen 2038 hat der Gemeinderat ebenfalls verabschie­det. Diese werden in alle Haushalte verteilt sowie auf der Gemeindewebsite aufgeschalten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch