Zürich

Zusätzliches Sicherheitspersonal am Flughafen

Der Regierungsrat hat die Schaffung von 30 neuen Stellen für die Grenzkontrolle am Flughafen Zürich bewilligt. Damit wird auf das stark angestiegene Passagieraufkommen reagiert.

Das Sicherheitspersonal am Flughafen Zürich wird aufgestockt.

Das Sicherheitspersonal am Flughafen Zürich wird aufgestockt. Bild: Archiv Patrick Gutenberg

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Bei der Aufstockung um 30 Stellen handelt es sich um eine Massnahme, mit welcher der Kanton Zürich und die Flughafen Zürich AG auf das stark angestiegene Passagieraufkommen am Flughafen und die damit verbundenen Kapazitätsengpässe im reagieren. Dies teilt der Zürcher Regierungsrat am Freitag mit.

Die Kantonspolizei ist zuständig für die hoheitlichen Aufgaben der Grenzkontrolle am Flughafen Zürich. Sie erfüllt dies im Rahmen der ihr von der Flughafen Zürich AG (FZAG) zur Verfügung gestellten Infrastruktur.

Im Jahre 2011 schuf der Regierungsrat 100 Stellen für Sicherheitsassistentinnen und -assistenten, die am Flughafen Zürich im Bereich der Grenzkontrollen eingesetzt werden. Seither sind die Passagierzahlen von 24,3 Millionen auf 29,3 Millionen angestiegen, was einer Zunahme von rund 20 Prozent entspricht.

Heutiges System ist überlastet

Die FZAG geht für die Zukunft von einem weiteren durchschnittlichen Anstieg der Passagierzahlen von jährlich 3 Prozent aus. Die vergangenen Jahre hätten überdies gezeigt, wie wichtig eine konsequente Grenzkontrolle für die innere Sicherheit sei, schreibt der Regierungsrat.

Das bestehende betriebliche System im Bereich der Grenzkontrollen sei heute überlastet. Dies zeigte sich insbesondere ab 2017 in einem erheblichen Anstieg der Wartezeiten für Passagierinnen und Passagiere an der Grenzkontrolle, was auch die Einführung der automatisierten Passkontrolle im Herbst 2017 nicht wesentlich zu ändern vermochte. Zudem konnten 2017 wiederholt Abflüge wegen der verlängerten Wartezeiten erst verspätet erfolgen.

Weitere Massnahmen sind vorgesehen

Die Personalaufstockung ist gemäss Regierungsrat aber nur eine von mehreren Massnahmen, mit denen der Betrieb am Flughafen reibungsloser gemacht werden soll. Dazu gehören insbesondere die Verbesserung der Anordnung der Wartezonen und der Bau zusätzlicher Schaltereinheiten. Diese Massnahmen werden in verschiedenen Etappen bis Frühsommer 2018 umgesetzt.

Die Kantonspolizei ihrerseits arbeitet daran, die Leistungsfähigkeit der automatisierten Passkontrollschleusen noch vor Abschluss des laufenden Testbetriebs zu verbessern und setzt in Spitzenzeiten zusätzliches Personal ein, um möglichst viele Grenzkontrollschalter besetzen zu können. (mst)

Erstellt: 13.04.2018, 10:33 Uhr

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