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Zwei Kirchen – ein Problem

Die Fusion der reformierten Kirchgemeinde Embrach-Oberembrach mit Lufingen gestaltet sich als nervenaufreibende Angelegenheit. Nun nimmt ein Kirchenpflegepräsident seinen Hut.

Die reformierte Kirche Embrach-Oberembrach (links) zählt rund 3700 Mitglieder. Der Steuerfuss liegt zurzeit bei 12 Prozent. Die reformierte Kirche Lufingen?hat rund 700 Mitglieder. Der Steuerfuss liegt momentan bei 14 Prozent.
Die reformierte Kirche Embrach-Oberembrach (links) zählt rund 3700 Mitglieder. Der Steuerfuss liegt zurzeit bei 12 Prozent. Die reformierte Kirche Lufingen?hat rund 700 Mitglieder. Der Steuerfuss liegt momentan bei 14 Prozent.
Balz Murer

Gegen die geplante Fusion der reformierten Kirchgemeinden von Embrach-Oberembrach und Lufingen formiert sich Wiederstand. An der letzten Kirchgemeindeversammlung von Embrach-Oberembrach am Sonntag reichte der Stimmberechtigte Richard Stähli aus Oberembrach eine äusserst kritisch gehaltene Anfrage nach Paragraf 51 ein. Die insgesamt acht Fragen wurden von rund 20 Personen mitunterzeichnet. Stähli kritisiert unter anderem die finanzielle Situation der Lufinger Kirchgemeinde. So wollte er unter anderem wissen, ob Lufingen vor einer Fusion bereit sei, sein Kirchgemeindehaus zu verkaufen, um seine Schulden abzubauen. Auch das Pfarrhaus müsste laut Stähli abgestossen werden. Die Kirchenpflege antwortete ihm, dass darüber erst nach der Fusion von der neuen Kirchenpflege entschieden würde.

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