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Zwingende Auflagen für Schlosskäufer sorgen für Stimmungsknick bei Besichtigung

Die angekündigte Versteigerung hat das Neue Schloss Teufen in den Fokus der Immobilienjäger gerückt. Ohne Mindestangebot soll eingestiegen werden können. ­ Jedoch gibt es ein paar gewichtige Einschränkungen, wie die ­ Interessenten an der Besichtigung vor Ort erkennen mussten.

Erhaben thront das Neue Schloss (rechts) über dem Alten Schloss Teufen. Als die Besitzer des unteren Schlossguts einst den oberen Teil verkauften, haben sie sich durch ein sogenanntes Servitut das letzte Wort an der künftigen Nutzung des Neuen Schlosses mittels Grundbucheintrag gesichert.
Erhaben thront das Neue Schloss (rechts) über dem Alten Schloss Teufen. Als die Besitzer des unteren Schlossguts einst den oberen Teil verkauften, haben sie sich durch ein sogenanntes Servitut das letzte Wort an der künftigen Nutzung des Neuen Schlosses mittels Grundbucheintrag gesichert.
Sibylle Meier

Die Worte des zuständigen Betreibungsbeamten Andreas Bert­schin­ger klingen wie eine Verheissung: «Kommt es zur Versteigerung, wird es kein Mindest­gebot für das Schloss geben.» Die zehn teilweise aus dem Ausland angereisten Kaufinteressenten auf dem Vorplatz des Neuen Schlosses in Teufen hatten am letz­ten Donnerstagmittag kaum Zeit, ­ um sich die Hände zu reiben. Denn als Schnäppchen werde ­ das Objekt ihrer Begierde wohl kaum zu haben sein, dämpfte ­ der Betreibungsbeamte ganz ­ oben, auf der Eingangstreppe stehend, die allenfalls innerlich aufkei­mende Euphorie unter den Immobilienjägern.

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