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Zwischen Check-In und Passkontrolle jazzt und swingt es

Am Sonntagmorgen war es wieder einmal so weit. Am Flughafen Zürich hob man musikalisch ab und zwar dort, wo das sonst Menschen aus aller Welt tun. Das Orchester Flughafen Zürich spielte unter der Leitung von Sandro Oberholzer eine Matinée in der Ausreisehalle des Terminals 2

Brachten mächtig Schwung ins Terminal 2 – das Orchester Flughafen Zürich mit Gastsängerin Flavia Zucca.
Brachten mächtig Schwung ins Terminal 2 – das Orchester Flughafen Zürich mit Gastsängerin Flavia Zucca.
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Rund 200 Gäste kamen, um vor allem das Highlight, die Taufe der neuen CD »Gonna fly now» mitzuerleben. Neben den vielen Zuhörern auf den bereit gestellten Stühlen, lockte der stimmungsvolle Big Band Sound auch viele Reisende aus aller Welt an, kurz zu verweilen und einige Stücke mitzuhören.

Das Konzert, das sowohl Höhepunkt als auch Abschluss des aufwändigen CD-Projektes darstellte, überzeugte mit einer mitreissenden Mischung an Musikhits. Neben der Titelmelodie «Gonna Fly Now» spielte die Band «Skyfall» oder «Reet petite». Für diese Nummern wurde das Orchester gesanglich von Flavia Zucca und Bernardo Revuelta begleitet. Zwischen den Nummern führte Regi Sager, Moderatorin beim Radio SRF, durch das Programm.

CD Taufe mit Konfettiregen

Für den offiziellen Akt der Albumtaufeaufe hatte das Orchester den kürzlich zurückgetretenen Finanzchef der Flughafen Zürich AG, Daniel Schmucki, gebeten, sich als Taufpate zur Verfügung zu stellen. Unter Trommelwirbel schnitt Schmucki das rote Band durch und taufte die CD mit einem Konfettiregen.

Auftritt und Albumtaufe machten Dirigent Oberholzer stolz, wie er nach getaner Arbeit berichtete. «Wir alle haben in das Projekt viel Herzblut und Schweiss investiert.» Damit die CD das Orchester möglichst gut repräsentiert, hat Oberholzer geeignete Songs ausgewählt.

Big Band Sound vom Feinsten

Nach der Taufe zeigte das Orchester, was das neue Album wirklich zu bieten hat. Bandleader Oberholzer forderte das Publikum auf, mitzumachen und mitzuklatschen. Das fiel niemandem schwer. Hits wie «Just a gigolo», «I wanna be loved by you» und «Sway» brachten einige Paare zum Tanzen.

Bei vielen Stücken hatten einzelne der rund 25 Orchestermitglieder Einzeleinlagen. So überzeugte der Orchesterleiter, Thomas Calame im Stück «On Broadway» mit einem Solo auf der Bassflöte.

Er war es denn auch, der die Aufnahme dieses dritten Albums initiierte. Seit der Orchestergründung 2003 habe sich die Band stetig gewandelt und verändert. Darum sei es an der Zeit gewesen für die neue CD, erklärte er nach dem Konzert. Sein Lieblingsstück daruaf ist «Swiss Lady». «Anfangs war das ein bisschen ein Gag, aber jedes Mal, wenn wir es spielen, geht ein Ruck durch das Publikum und es reisst alle mit.»

Aber das Publikum liess sich nicht nur davon mitreissen. Konzertbesucher Martin Brack aus Zürich meinte: «Das war fantastische Musik, die immer wieder begeistert.» Als Big Band Fan kam er bis zur letzten Zugabe, Glen Millers «Moonlight Serenade», voll aus seine Kosten.

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