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Verwaltungsgericht gibt Schulpflege rechtBülacher Schulpflege muss keinen Extra-Schulbus im Winter organisieren

Das Verwaltungsgericht kippt einen Entscheid des Bezirksrats Bülach. Dieser hatte geurteilt, dass die Schulpflege für ein Kind mit langem Schulweg einen Schulbus von November bis März stellen muss. Das sei unverhältnismässig, findet die höhere Instanz.

Dass der Schulweg im Winter an einigen Tagen zu beschwerlich ist, reicht gemäss Verwaltungsgericht nicht dafür aus, die Schulpflege zur Organisation eines Schulbusses zu verpflichten.
Dass der Schulweg im Winter an einigen Tagen zu beschwerlich ist, reicht gemäss Verwaltungsgericht nicht dafür aus, die Schulpflege zur Organisation eines Schulbusses zu verpflichten.
Foto: Marc Dahinden

Das Verwaltungsgericht Zürich hat eine Beschwerde der Bülacher Schulpflege gutgeheissen. Die Schulpflege hatte ein Urteil des Bezirksrats weitergezogen, bei der es darum ging, dass die Behörde einen speziellen Schulbus für ein Schulkind hätte zur Verfügung stellen müssen.

Konkret geht es um einen Streit zwischen den Eltern einer Mittelstufenschülerin und der Schulpflege. Das Kind wohnt in einem Bülacher Weiler und hat einen entsprechend langen Schulweg. Das 2009 geborene Mädchen muss täglich eine Strecke von knapp 2,5 Kilometer Länge (pro Weg) mit einem Höhenunterschied von 120 Metern zurücklegen. Einen unentgeltlichen Schulbus gibt es für die Kinder in den Weilern nur bis zur 3. Klasse. Mit dem Fahrrad benötigt das Mädchen für den Hinweg etwa 6 bis 7 Minuten, für den Rückweg und bergauf allerdings etwa 30 Minuten.

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