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Reaktion auf linke PolitikBürgerliche wollen Kita-Kosten für Familien begrenzen

Eltern sollen höchstens 20 Prozent ihres Einkommens für die Kinderbetreuung ausgeben müssen – das fordert ein bürgerlicher Vorstoss im Kantonsrat. Davon profitiere die Wirtschaft.

Jedem Kind seinen Platz: Manche Gemeinden investieren viel Geld in Betreuungsangebote, weil sie diese als Standortvorteil sehen.
Jedem Kind seinen Platz: Manche Gemeinden investieren viel Geld in Betreuungsangebote, weil sie diese als Standortvorteil sehen.
Foto: Marc Dahinden

Berufstätige Eltern von kleinen Kindern kennen das Problem: In manchen Jobs verdient man weniger Geld, als man für den Platz in der Kindertagesstätte (Kita) ausgibt. In solchen Fällen lohnt sich das Arbeiten kaum; Mutter oder Vater bleiben stattdessen zu Hause.

Im internationalen Vergleich zahlen Schweizer – und insbesondere Zürcher – Eltern einen sehr hohen Beitrag an die Kosten für familienergänzende Betreuung. Das hält viele davon ab, ihr Arbeitspensum zu erhöhen oder im Beruf tätig zu bleiben, wenn sie kleine Kinder haben. Politikerinnen aller Couleur sind sich einig, dass dies angesichts des Fachkräftemangels in der Schweiz keine gute Nachricht ist.

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