Zum Hauptinhalt springen

Zur Verfolgung von InfektionenBund könnte Corona-App für obligatorisch erklären

Eine Handy-App soll die Schweizer Bevölkerung nach dem Kontakt mit Infizierten vor einer Ansteckung warnen. Die App solle Pflicht werden, schlägt CVP-Fraktionspräsidentin Andrea Gmür vor. Das verhindere drastischere Massnahmen.

Eine Smartphone-App soll dabei helfen, Corona-Infizierte ausfindig zu machen.
Eine Smartphone-App soll dabei helfen, Corona-Infizierte ausfindig zu machen.
Foto: Sascha Steinbach (EPA)

Sie hat einen Nerv getroffen: die Angst vor dem Überwachungsstaat wegen der Corona-Krise. CVP-Fraktionspräsidentin Andrea Gmür verfolgte am Dienstag die Ankündigung des Bundes, er wolle bis zum 11. Mai von den Eidgenössischen Technischen Hochschulen eine neue Corona-App für Mobiltelefone entwickeln lassen. Die sogenannte Contact-Tracing-App alarmiert den Nutzer, wenn er sich in der Nähe einer Person aufgehalten hat, die das Coronavirus eingefangen hat. Allerdings ist die Bevölkerung nur dann geschützt, wenn das Programm auf mehr als 60 Prozent der Mobiltelefone installiert wird.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.