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Millionenverluste in der PflegeCEO des Spitals Bülach hofft auf Geld vom Kanton

Weniger Einnahmen, zusätzliche Kosten: Die Corona-Krise macht auch vor dem Spital Bülach nicht halt. Die Gefahr eines Bankrotts besteht zurzeit aber noch nicht.

Wenn die Maskentragpflicht bis Ende 2020 bestehen bleibt, kostet dies das Spital Bülach mehrere Hunderttausend Franken, je nachdem, wie sich der Marktpreis für Masken entwickelt.
Wenn die Maskentragpflicht bis Ende 2020 bestehen bleibt, kostet dies das Spital Bülach mehrere Hunderttausend Franken, je nachdem, wie sich der Marktpreis für Masken entwickelt.
Foto: Sibylle Meier

Die erste Corona-Welle ist allmählich überstanden. Am Spital Bülach befindet sich zurzeit kein Covid-19-Patient mehr in stationärer Behandlung. Zu Spitzenzeiten Anfang April waren es noch deren neun. Aufgrund der in den vergangenen Tagen und Wochen stark rückläufigen Infektionszahlen hat das Spital Bülach einen Teil der Covid-Einheiten zurückgebaut. Aktuell dienen noch zwölf Isolationszimmer als Vorhalteleistung für Corona-Patienten. Dazu stehen drei Beatmungsplätze auf der Intensivstation bereit. Mediensprecher Urs Kilchenmann sagt: «Sollte die Zahl der Neuinfektionen wieder ansteigen, können wir innerhalb kürzester Zeit den Normalbetrieb herunterfahren und wieder mehr Beatmungsplätze zur Verfügung stellen.» Die Abklärungsstation für Corona-Patienten, welche auf dem Parkplatz vor der Notfallstation aufgebaut wurde, bleibt bis auf weiteres bestehen.

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