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Historischer Besuch aus PekingChinas Präsident reist überraschend in autonome Region Tibet

Präsident Xi Jinping und seine Regierung kontrollieren Tibet mit harter Hand.

«Ungewöhnliche Aktivitäten und Überwachung»

«Friedvoll befreit»

AFP/fal

25 Kommentare
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    Peter Pondy

    1991 konnte ich mir den lang ersehnten Wunsch einer Reise in die Hauptstadt Lhasa erfüllen. 13 Jahre später besuchte ich Tibet zum zweiten Mal. Der Prozess der Sinisierung war bereits weit fortgeschritten. Die Siedlungspolitik der Chinesischen Regierung hatte eine starke Veränderung der Städte Lhasa und Shigatse, in welchen ich einige Tage verbrachte, zur Folge. Durch materielle Anreize motiviert hatten sich bereits Millionen Chinesen in Tibet nieder gelassen. Die Tibeter wurden allmählich zur Minderheit in ihrem eigenen Gebiet. Die Wirtschaft und der Beamtenapparat wurden von den Einwanderern kontrolliert, eine Zweiklassengesellschaft mit scharfen ethnischen Grenzen hatte sich bereits etabliert. Xi Jinping besucht nicht das Tibet, das einmal war, sondern eine brutal unterworfenes Land, das von Chinesen dominiert und ausgebeutet wird. Die tibetische Kultur dient nur noch der Folklore und dem Sightseeing, um die Touristen bei der Stange zu halten - mit chinesischen Fremdenführern, welche die politische Wahrheit auf wundersame Weise verdrehen können.