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Schlatter zwang Noser, Farbe zu bekennen

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Während das Zürcher Stimmvolk im Nationalrat mehr Grüne, mehr Junge und mehr Frauen wollte, gilt dies für den Ständerat nicht. Hier ziehen die Wähler Bewährtes vor und wollen kein Risiko eingehen. Mit Daniel Jositsch und Ruedi Noser weiss man, was man bekommt: ein gut vernetztes, eingespieltes und mehrheitsfähiges Duo.

Während Jositsch fast abgehoben durch den Wahlkampf segelte, musste sich Noser mehr anstrengen – das tat ihm gut. Durch die grüne Herausforderin war er gezwungen, sich klar zu positionieren als Freisinniger, dem das Klima glaubhaft am Herzen liegt. Das hat schliesslich dazu geführt, dass die Mehrheit keine Notwendigkeit sah, ihn durch eine grüne Frau im Ständerat auszutauschen. Hinzu kam, dass Noser sich keine groben Schnitzer oder polemischen Ausfälle leistete.

Nun können Noser und Jositsch beweisen, dass sie ihr Sachverständnis und ihre Erfahrung auch bei kommenden Herausforderungen im Parlament zugunsten des Kantons einsetzen. Dies nicht nur bei der Altersvorsorge der Sicherung des Wirtschaftsstandorts Zürich, sondern vor allem auch bei Klimafragen – die der Bevölkerung offensichtlich wichtig sind.

Erstellt: 17.11.2019, 20:57 Uhr

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