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Sie sitzen in Hochfelden festCorona blockiert ihren Einsatz für Geflüchtete

Wegen Corona sitzen Julia Minder und Simon Bader in Hochfelden fest. In Gedanken sind sie auf der Insel Leros, wo eine humanitäre Katastrophe droht.

Statt Geflüchteten in Südeuropa zu helfen, müssen sich Julia Minder und Simon Bader in Hochfelden die Zeit mit Spaziergängen vertreiben.
Statt Geflüchteten in Südeuropa zu helfen, müssen sich Julia Minder und Simon Bader in Hochfelden die Zeit mit Spaziergängen vertreiben.
Foto: Francisco Carrascosa

Die Koffer standen bereit. Julia Minder und Simon Bader wollten Ende März erneut aufbrechen, um Geflüchteten zu helfen. Doch nun sitzt das Ehepaar in Hochfelden fest. Die Gedanken der beiden sind momentan jedoch oft in Griechenland, genauer auf der zwischen Kos und Samos gelegenen Insel Leros. Es sind keine zuversichtlichen Gedanken, die ihnen dann durch den Kopf gehen. Denn wenn Corona in der Schweiz eine einschneidende Krise ist, würde eine Ausbreitung des Virus auf Leros eine menschliche Katastrophe bedeuten, wie Julia Minder sagt: «Allein der Gedanke daran macht mir Angst.»

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