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Filmtage Eglisau«Corona lässt uns experimentieren»

Corona-Vorschriften zwingen die Organisatoren der Filmtage Eglisau zu Erfindergeist. Ein Dutzend Mal hat Christoph Hagedorn mit seinem Team die Filmtage schon durchgeführt. Vom 17. bis 19. Juli werden sie nun anders schön, verspricht er.

Christoph Hagedorn organisiert die Filmtage Eglisau dieses Jahr auf dem Kirchenhof, weil dort die Corona-Vorschriften besser umgesetzt werden können.
Christoph Hagedorn organisiert die Filmtage Eglisau dieses Jahr auf dem Kirchenhof, weil dort die Corona-Vorschriften besser umgesetzt werden können.
Foto: Sibylle Meier

Christoph Hagedorn, Sie pausieren nicht; was ist Ihnen eingefallen, um die Eglisauer Filmtage auch in diesem Sommer durchzuführen?

Ich habe immer gehofft, eine Lösung wegen der Corona-Vorschriften zu finden. Als ich kürzlich ein paar Tage im Jura war, telefonierte mir unser Pfarrer Andreas Weber und schlug vor: «Ich offeriere dir unseren Kirchenhof, das wäre ein stiller, aber gemütlicher Platz für ein kleines und feines Kino-Konzept.» Nun werden jeweils 84 statt rund 300 Gäste den Abend geniessen, an Zweier- und Vierer-Bistrotischen sitzend. Und Getränke darf man sich selbst holen. Meine Enkelin Aaliyah wird mit ihrem Bauchladen herumspazieren und Snacks verkaufen. Sie hat da eine eigene Geschäftsidee entwickelt. Statt Palmen und Dekor werden wir die alten Mauergräber und Kirchentreppen speziell ausleuchten, denn während der Vorstellungen werden die nahen Strassenlaternen ausgeschaltet. Das wird eine einmalige Atmosphäre sein.

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