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Infektionsketten nachverfolgenDas Coronavirus schafft einen neuen Berufszweig

Wegen der Krankheit wird es in der Schweizer Gesundheitsverwaltung viele neue Stellen geben – für Detektivarbeit. Doch nur wenige Kantone kümmern sich aktiv darum.

Eine Contact-Tracerin im Kontakt mit einer Patientin in Selbst-Quarantäne: Auch in der Schweiz braucht es jetzt bis zu 2000 Personen, welche bei allen Betroffenen die Kontakte verfolgen.
Eine Contact-Tracerin im Kontakt mit einer Patientin in Selbst-Quarantäne: Auch in der Schweiz braucht es jetzt bis zu 2000 Personen, welche bei allen Betroffenen die Kontakte verfolgen.
Keystone/AP Photo/Elaine Thompson

Das Coronavirus ist nicht nur Gift für die Wirtschaft, ein richtiger Jobkiller. Es schafft auch einen neuen Berufszweig. Um Covid-19-Infektionen lückenlos zu verfolgen, setzen viele Länder nun auf sogenannte Tracer. In Deutschland, beispielsweise, müssen die Gesundheitsämter fünf Personen pro 20000 Einwohner einsetzen, welche Infektionsketten nachverfolgen sollen. In stärker betroffenen Gebieten sind es sogar mehr, dort soll auch die Bundeswehr bei den Nachforschungen helfen.

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