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Besucherschwund auf KinderattraktionDampfbahn Katzensee steht auf dem Abstellgleis

Normalerweise herrscht im Frühling bei der Dampfbahn Katzensee Hochbetrieb. Nicht so dieses Jahr. Die Betreiberfamilie Landenberger hofft, dank Billett-Vorverkäufen die grössten Löcher in der Kasse stopfen zu können.

Die Familie Landenberger (von links: Sohn Fredy, die Eltern Susanne und Hanspeter sowie Sohn Stefan) versucht alles, damit die Dampfbahn am Katzensee nicht für immer stillstehen muss.
Die Familie Landenberger (von links: Sohn Fredy, die Eltern Susanne und Hanspeter sowie Sohn Stefan) versucht alles, damit die Dampfbahn am Katzensee nicht für immer stillstehen muss.
Foto: Paco Carrascosa

Ostern, Auffahrt, 1. Mai, Pfingsten: An den verlängerten Feiertags-Wochenenden im Frühling ist die Anlage der Dampfeisenbahn am Katzensee für gewöhnlich von Kinderlachen erfüllt und die Züge verkehren fast nonstop auf dem 400 Meter langen Rundkurs. Doch dieses Jahr herrscht Stille auf dem Eisenbahngelände. Die Loks und Wagen der dampfbetriebenen Gartenbahn sind im Depot versorgt. In den grosszügigen Grünanlagen blühen nicht wie sonst üblich farbenprächtige Blumen. «Wir versuchen, zurzeit nicht unnötig Geld auszugeben», begründet Susanne Landenberger (66) aus Otelfingen die fehlende Bepflanzung. Zusammen mit ihrem Mann Hanspeter (71) und den beiden Söhnen Fredy und Stefan betreibt sie die Dampfbahn Katzensee, welche rund um das Restaurant Waldhaus führt. Wegen der Pandemie-Schutzmassnahmen stehen die Züge dieses Jahr aber bis auf weiteres still. «Wir hoffen nun auf den 8. Juni», erklärt Fredy Landenberger, der beruflich als Privatpilot tätig ist. Doch erst Ende Mai werde der Bundesrat darüber beschliessen, ob Veranstaltungen wieder möglich sind – und unter welchen Auflagen. «Auf dem engen Perron und in den Wagen wäre es schwierig, den vorgeschriebenen Abstand von zwei Metern einzuhalten», gibt er zu bedenken.

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