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Interview zum Kampf um die Mitte«Die FDP ist im Bundesrat klar übervertreten»

Warum hat die Schweiz bei der Bewältigung der Corona-Krise versagt? Was braucht es, um das Rahmenabkommen zu retten? GLP-Fraktionschefin Tiana Moser im Streitgespräch mit CVP-Präsident Gerhard Pfister über den Europa-Krampf und wie sie den Bundesrat umbauen wollen.

«Es gibt schon einen Grund, warum wir beide uns nicht an den Polen des politischen Spektrums befinden»: Tiana Moser (GLP) und Gerhard Pfister (CVP/Mitte).
«Es gibt schon einen Grund, warum wir beide uns nicht an den Polen des politischen Spektrums befinden»: Tiana Moser (GLP) und Gerhard Pfister (CVP/Mitte).
Foto: Raphael Moser

Frau Moser, fürchten Sie sich vor Gerhard Pfister?

Tiana Moser: Dazu gibt es auch mit seiner neuen Partei keinen Grund. Die Mitte ist so wichtig für unsere politische Lösungsfindung, da hat es genügend Platz für eine konservative und eine progressive Mittepartei.

Selbst wenn Gerhard Pfister mit der Umbenennung der CVP genau jene Kreise im Visier hat, die bis jetzt GLP wählen?

Moser: Wir haben eine verlässliche Positionierung, gerade in ökologischen und gesellschaftspolitischen Fragen, grün und liberal gibt es nach wie vor nur bei den Grünliberalen. Da mache ich mir keine Sorgen. Ich hoffe vielmehr, dass wir auch künftig konstruktiv zusammenarbeiten und nicht einander die Wählerschaft abjagen.

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