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Interview: Religion im US-Wahlkampf «Dann bricht ein gnadenloser Kampf ums Weisse Haus los»

Weisse Christen, eine wichtige Wählergruppe für Donald Trump, sind nicht mehr so begeistert vom Präsidenten. Kostet ihn das den Sieg? Antworten von Religionssoziologe Philip Gorski.

Foto: Chip Somodevilla (Getty Images)

2016 konnte Donald Trump einen Rekord feiern. Über 80 Prozent der weissen Evangelikalen wählten ihn zum Präsidenten. Heute sind laut Umfragen nur noch zwei Drittel mit ihm zufrieden. Wird ihn diese Differenz den Sieg kosten?

Die Evangelikalen sind sicher entscheidend. Trump versucht keine neuen Wählerschichten zu mobilisieren. Prognosen wage ich aber keine. Zu labil ist die Situation. Nur weil jetzt mehr weisse Evangelikale Trumps Verhalten missbilligen, heisst das nicht, dass sie ihn nicht nochmals wählen. Zumal Trump versucht, den Wahlkampf zu einem Zivilisationskampf zu stilisieren, zu einem Kampf zwischen Gut und Böse.

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