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Teleskop ist zerstörtArecibo ist tot, die Nachfolger sind bereit

Das Arecibo-Teleskop in den Bergen Puerto Ricos ist nach 57 Jahren zusammengebrochen. Mit seiner Hilfe gelangen teils nobelpreiswürdige Entdeckungen und sogar James Bond war zu Besuch.

Das Arecibo-Teleskop nach dem Kollaps der Instrumentenplattform am vergangenen Dienstag.
Das Arecibo-Teleskop nach dem Kollaps der Instrumentenplattform am vergangenen Dienstag.
Foto: Yamil Rodriguez (AP)

Fast 39000 Aluminiumpaneele, jedes gut ein Meter breit und zwei Meter lang, hingen jahrzehntelang in einem Stahlseilnetz im Bergwald Puerto Ricos und fingen Radiostrahlen aus dem Weltall ein. Das Arecibo-Teleskop sah aus grosser Entfernung aus wie ein riesiges Auge im dichten Grün der Bäume. Ein Auge, mit dem Astronomen das All absuchten – auch nach Signalen ferner Zivilisationen. Seit Dienstag ist dieses Auge blind.

An diesem Tag gab die National Science Foundation (NSF) der USA bekannt, dass der an Stahlseilen über der Empfangsschüssel hängende Instrumententräger abgestürzt sei. Niemand wurde verletzt, doch das Teleskop ist zerstört.

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