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Schnelles Internet für ganze SchweizDas High-Speed-Trickli des Martin Candinas

Bis in die hintersten Täler sollen die Telecomfirmen ihre Hochgeschwindigkeitskabel ziehen. So will es ein Bündner CVP-Nationalrat. Doch die Pläne sind teuer.

Möchte Highspeedinternet bis in die hintersten Winkel: Der Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas vor einer Kapelle in der Surselva.
Möchte Highspeedinternet bis in die hintersten Winkel: Der Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas vor einer Kapelle in der Surselva.
Foto: Remo Nägeli (EQ Images)

Es war kurz vor Sitzungsschluss am 10. September, nach sechsstündiger Sitzung. Das letzte Geschäft vor dem Mittagessen dauerte gerade noch ein paar Minuten. Fast handstreichartig sagte der Rat dabei nach kurzer Gegenrede von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (SP) Ja zu Breitbandanschlüssen für alle – auch für jene, die in Wohnungen und Höfen weit abgelegen leben. (Telecom-Ranking: Das ist der beste Schweizer Anbieter)

Jetzt zeigen sich die Folgen. Der Nationalrat hat als Erstrat Ausgaben beschlossen, die sich nicht genau beziffern lassen und für welche die Nutzerinnen und Nutzer von Internet- und Handyabonnements aufkommen müssen. Nun empfiehlt auch die vorberatende Ständeratskommission ein Ja zum Ausbau des Breitbandnetzes von bisher 10 auf neu 80 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) – flächendeckend für die ganze Schweiz. (Lesen Sie hier: 10 Fragen zum Glasfaserausbau)

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