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PSG-Erfolg gegen BayernDas perfekte Verbrechen

Die französischen Medien können den Sieg der Pariser in München kaum fassen. Möglich gemacht haben es zwei zuletzt immer wieder gescholtene Ballkünstler.

Der eine schoss zwei Tore, der andere bereitete zwei vor: Kylian Mbappé und Neymar.
Der eine schoss zwei Tore, der andere bereitete zwei vor: Kylian Mbappé und Neymar.
Foto: Getty Images

Vielleicht müsste man den Parisern einmal sagen, dass ihr Team kein Underdog ist, schon lange nicht mehr. PSG hat Geld wie ein ganz grosser Verein und mit Katar gleich einen ganzen und reichen Staat als Gönner und Dauerinvestor. Der Verein hat sich deshalb auch Spieler aus der Kategorie Weltstar leisten können, Kylian Mbappé und Neymar gehören in die Top 5 der Zunft. Und im vergangenen Jahr stand Paris schon einmal im Final der Champions League. Dennoch geriert man sich immer noch gerne als kleiner, als zufälliger und unverdienter Sieger.

Nach dem 3:2 in München schreibt die Zeitung «Le Parisien», die sich immer besonders rührig um die Seele der Anhänger kümmert: «Das ist ein leichter Morgen, zum Pfeifen in den Strassen.» Heldenhaft sei man gewesen, alle zusammen, die Stadt gleich mit: «Paris héroïque!», so steht es auf der ersten Seite des «Parisien», als hätten sich die Bayern nicht in erster Linie selbst geschlagen.

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