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Lukrative AufträgeDas sind die grössten Lieferanten des Bundes

Mercedes oder der Baukonzern Marti legen bei den Bundesaufträgen deutlich zu. Unangefochtene Nummer eins bleibt aber die Ruag.

Begehrt beim Bund: Munition der Firma Ruag Ammotec in Thun.
Begehrt beim Bund: Munition der Firma Ruag Ammotec in Thun.
BOM

Zulieferer der Armee, Baukonzerne und IT-Firmen: In diese drei Kategorien lassen sich die grössten Auftragnehmer des Bundes einteilen. Eine Analyse von Daten der Jahre 2015 bis 2019 zeigt konkret, bei welchen Firmen die Bundesverwaltung am meisten einkauft.

1. Ruag

Kein anderes Unternehmen macht mit Aufträgen des Bundes einen so grossen Umsatz wie der Rüstungskonzern Ruag – über 700 Millionen Franken waren es im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Oft werden dabei selbst millionenschwere Aufträge nicht öffentlich ausgeschrieben, weil dies bei Waffen, Munition oder anderen militärischen Gütern nicht vorgeschrieben ist. Das sorgt für Kritik. Die Eidgenössische Finanzkontrolle etwa bemängelte im Sommer, dass die Armee bei der Ruag freihändig Minenwerfer bestellt hatte, ohne dies zu begründen.

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