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Das Ziel lautet lebendige Debatten

Rolf Steiner (SP, Dietikon) ist seit gestern neuer Präsident des Kantonsrats und damit ein Jahr lang der höchste Zürcher. Nach seiner Wahl sprach er sich für möglichstkontroverse Debatten im Rathaus aus.

Rolf Steiner (SP, Dietikon) ist als Präsident des Kantonsrats höchster Zürcher. Nach seiner Wahl sprach er sich für kontroverse Debatten im Rathaus aus.
Rolf Steiner (SP, Dietikon) ist als Präsident des Kantonsrats höchster Zürcher. Nach seiner Wahl sprach er sich für kontroverse Debatten im Rathaus aus.
Keystone

Mit den Stimmen von 152 der 174 anwesenden Ratsmitglieder ist SP-Mann Rolf Steiner gestern zum Präsidenten des Zürcher Kantonsrats gewählt worden. Zum Vergleich: Theres Weber (SVP, Uetikon am See) erhielt bei ihrer Wahl vor einem Jahr 130, Brigitta Johner (FDP, Urdorf) vorletztes Jahr 169 Stimmen. In seiner Antrittsrede zeigte sich Steiner humorvoll und politisch pointiert. Da er sich scheue, eine Dame als Alt-Kantonsratspräsidentin anzusprechen, schlug er als Titel für seine Vorgängerin Theres Weber «emeritierte Kantonsratspräsidentin» vor. Und im Hinblick auf seine künftigen Aufgaben als Kantonsratspräsident versprach er, die Ratssitzungen gut vorbereitet zu leiten und den Kanton nach aussen gut zu vertreten. «Wie Sie sehen, besitze ich eine Krawatte», versicherte Steiner, dem als «höchster Zürcher» auch diverse repräsentative Auftritte an gesellschaftlichen Anlässen bevorstehen. Im Zürcher Rathaus erschien der Schnauzbartträger bisher meistens hemdsärmelig.

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