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Offenlegung von HandydatenDatenschützer wehrt sich für Privatsphäre von Flüchtlingen

Die bürgerlichen Parteien wollen systematisch die Smartphones von Asylbewerbern auswerten. Gegner der Vorlage warnen jetzt vor einem Dammbruch beim Datenschutz.

Auf den Smartphones von Asylsuchenden hoffen die Behörden, Hinweise auf deren Herkunft und Identität zu finden.
Auf den Smartphones von Asylsuchenden hoffen die Behörden, Hinweise auf deren Herkunft und Identität zu finden.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Im Schatten der Corona-Krise treibt die Staatspolitische Kommission des Nationalrats eine brisante Gesetzesrevision voran: Die Schweizer Asylbehörden sollen künftig im grossen Stil Handys, Tablets und andere Datenträger von Asylbewerbern durchsuchen. Eine entsprechende Gesetzesänderung hat die Kommission in eine Vernehmlassung geschickt, die heute Donnerstag abläuft.

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