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Analyse zum US-RassismusDenkmal für Klan-Führer? Stehen lassen, sagen Republikaner

In den Südstaaten fehlt eine Aufarbeitung der eigenen brutalen Geschichte. Konföderierte Denkmäler abzubauen, wäre ein Anfang. Stattdessen werden sie gepflegt.

Kriegsverbrecher und erster Chef des Ku-Klux-Klans: Eine Statue von Nathan Bedford Forrest ziert das Staatsparlament von Tennessee in Nashville.
Kriegsverbrecher und erster Chef des Ku-Klux-Klans: Eine Statue von Nathan Bedford Forrest ziert das Staatsparlament von Tennessee in Nashville.
Fotos: Keystone

Der amerikanische Bürgerkrieg (1861–1865) wird in den Köpfen vieler Südstaatler noch immer gefochten. Der Norden gewann zwar den blutigen Sezessionskrieg, der besiegte Süden aber den Frieden danach. Romantisiert und glorifiziert lebt die Konföderation der Südstaaten als reaktionäres Gebilde fort, ein ideologischer Hort für die Anhänger weisser Vorherrschaft und rückwärtsgewandter politischer Überzeugungen. Sklaverei, Rassentrennung und das Leid von Afroamerikanern werden dabei unterschlagen.

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