Zum Hauptinhalt springen

Der Bahnhof Winterthur wird für drei Jahre eine Grossbaustelle

Der Bahnhof Winterthur kann ausgebaut werden: Heute hat das Bundesamt für Verkehr hat der SBB die Genehmigung dazu erteilt. Neu soll unter anderem ein weiteres Gleis in Richtung Zürich hinzukommen.

Wird nun definitiv abgebrochen: Die Milchküche am Bahnhof Winterthur, die neben dem Gleis 1 steht. (Archivbild)
Wird nun definitiv abgebrochen: Die Milchküche am Bahnhof Winterthur, die neben dem Gleis 1 steht. (Archivbild)
uba

Der Bund hat grünes Licht für den Ausbau des Bahnhofs Winterthur gegeben: Das Bundesamt für Verkehr (BAV) erteilte der SBB die Genehmigung, den Bahnhof für künftige Passagierströme bereit zu machen. Damit wird der Winterthurer Bahnhof für drei Jahre zur Grossbaustelle.

Neues Gleis Richtung Zürich

Wie das BAV heute mitteilte, ging während der öffentlichen Planauflage zwar eine Einsprache ein, diese habe aber einvernehmlich bereinigt werden können. Mit der Bewilligung des Bundes kann der viertgrösste Bahnhof der Schweiz wie geplant bis Ende 2018 für 110 Millionen Franken ausgebaut werden.

Der Baustart soll noch in diesem Jahr erfolgen. 1,7 Kilometer Gleis, rund 40 Weichen werden ersetzt und Perrons und Dächer verlängert. Im Einfahrtsbereich aus Richtung Zürich wird zudem ein weiteres Gleis gebaut, damit mehr Züge abgewickelt werden können.

Weiter die Perrons und deren Dächer im Bahnhof verlängert. Das Betriebsgebäudes Milchküche, das parallel zum Gleis 1 verläuft, wird wie vorgesehen abgebrochen. Der Velo- und Fussgängersteg über die Unterführung Wülflingerstrasse soll zudem neu gebaut werden.

Bis zu 130'000 Passagiere pro Tag

Bereits heute nutzen an Werktagen rund 100'000 Passagiere den Bahnhof Winterthur. Mit dem Fahrplanwechsel 2018 werden es voraussichtlich bis zu 130'000 pro Tag sein. Mehrere S-Bahnlinien verkehren dann im Viertelstundentakt. Dazu kommen zusätzliche Verbindungen zwischen Zürich und St. Gallen.

Die Rechnung für den Ausbau übernimmt vor allem der Bund: Er zahlt voraussichtlich 92 der insgesamt 110 Millionen Franken. Die restlichen 18 Millionen stammen vom Kanton Zürich.

Noch nicht erteilt ist die Bewilligung für die neue Personenunterführung Nord und die Veloquerung, mit denen die künftigen Personenströme bewältigt werden sollen.

SDA/anb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch