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Der Fahrtenschreiber diktiert die Pausen

Übermüdete Chauffeure haben schon viele Unfälle mit Todesopfern verursacht. Die Kantonspolizei versucht, die Sicherheit zu verbessern, indem sie in Grosskontrollen die Lenkzeiten überprüft. Verstösse sind häufig, doch nicht jeder führt automatisch zu einer Busse.

Ein ausländischer Lastwagen auf der Waage. Ein Kantonspolizist kontrolliert im Verkehrsstützpunkt Winterthur die Papiere des Chauffeurs.
Ein ausländischer Lastwagen auf der Waage. Ein Kantonspolizist kontrolliert im Verkehrsstützpunkt Winterthur die Papiere des Chauffeurs.
Enzo Lopardo

Im Seitenspiegel beobachtet der Polizist die vorbeirauschenden Autos. Sein Patrouillenfahrzeug hat er auf dem Pannenstreifen der Autobahneinfahrt in Oberwinterthur abgestellt. Ein Lastwagen mit deutschem Kennzeichen und Anhänger fährt vorbei. «Den nehmen wir jetzt», sagt der Polizist und gibt Gas. Er überholt ihn, im Rückspiegel wird die Fahrerkabine sichtbar. «Peter» steht auf einem Schild, das der Fahrer hinter die Scheibe gelegt hat. Der Polizist drückt auf einen Knopf. «Polizei. Bitte folgen», leuchtet in der Anzeige auf dem Dach auf.In Ohringen fährt der Polizist von der A1 ab. Peter, der Chauffeur, hinterher. Nach wenigen Metern biegen sie ab aufs Gelände des Verkehrsstützpunkts Winterthur der Kantonspolizei Zürich. Schwerverkehrsgrosskontrolle. An diesem Mittwochnachmittag beäugen 14 Mann und eine Frau der Kantonspolizei die Fahrzeuge und deren Chauffeure. Jedes Mal stellen sich dieselben Fragen: Werden die Arbeits- und Ruhezeiten befolgt? Genügen die LKW den technischen Anfor-derungen? Hat der Fahrer dieLadung gut gesichert und hälter sich an die Zuladungsbe-grenzung?

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