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Schweizer Reisebranche gespalten«Der Frust ist unglaublich gross»

Die Reisebüros blitzen mit ihrem Rettungsvorschlag beim Bundesrat ab. Ihnen droht nun der Konkurs, während die Flugbranche Milliarden und Schweiz Tourismus zusätzliche 40 Millionen Franken erhalten soll.

Während die Luftfahrtbranche – darunter der Flughafen Zürich – auf Staatsgelder hoffen kann, fühlt sich die Reisebranche allein gelassen.
Während die Luftfahrtbranche – darunter der Flughafen Zürich – auf Staatsgelder hoffen kann, fühlt sich die Reisebranche allein gelassen.
Keystone/Ennio Leanza

Der Rundbrief, den der Schweizer Reiseverband am Donnerstagabend an seine 850 Mitglieder versandte, trägt eine wenig erbauende Überschrift: «Gescheitert». Im Schreiben informierte die Verbandsleitung über die vergeblichen geheimen Verhandlungen, die sie mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) geführt hatte, um die 1300 Reisebüros über die Krise hinwegzuretten. Im Rundbrief heisst es: «Mit dem Seco, dem Bundesamt für Justiz und dem Konsumentenschutz waren alle relevanten Instanzen am runden Tisch involviert und haben sich auf eine gemeinsame Lösung einigen können.»

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