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Juckerfarm baut ausDer Pop-up-Hofladen in Kloten wird zum Providurium

In einer Hauruck-Aktion hat die Juckerfarm auf dem Römerhof einen Pop-up-Hofladen errichtet. Dieser wird nun bis zum 12. Juli umgebaut.

Trotz der Bauarbeiten bleibt der Hofladen auf dem Römerhof geöffnet.
Trotz der Bauarbeiten bleibt der Hofladen auf dem Römerhof geöffnet.
Foto: Leo Wyden

Am Montag fuhren beim Klotener Römerhof die Bagger vor. Der Hofladen der Juckerfarm wird umgemodelt – und wird zum Providurium. Der Laden, den das Kürbisimperium während der Corona-Zeit in einer Hauruck-Aktion zum Pop-up-Geschäft umgebaut hat, soll bleiben. Doch dafür sind Umbauten nötig.

«Bis zum 12. Juli werden die alten Ställe vor dem Hofladen abgerissen, damit wir – vor allem für die Kürbissaison im Herbst – mehr Platz im Aussenverkauf haben», erklärt Nadine Gloor, Marketingverantwortliche der Juckerfarm. Auch wird das Dach des Hofladens saniert. Dabei geht es vor allem um Isolationsarbeiten. Denn: «Es wird schnell warm im Hofladen. Im März war dies noch weniger ein Problem, aber gerade dem frischen Gemüse tut die Wärme nicht gut», sagt Gloor. «Den ganzen Laden mit Kühlgeräten zu temperieren, wäre energietechnischer Blödsinn.» Nicht zuletzt wird das Selberpflückfeld mit den bunten Blumen um ein Stück vergrössert.

Trotz der Bauarbeiten bleibt der Hofladen aber zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet.

Am Montag sind die Bagger vorgefahren.
Am Montag sind die Bagger vorgefahren.
Foto: ml

Beeren statt Spargel

Eigentlich war der umfassende Um- und Ausbau diesen Frühling geplant gewesen; doch der Lockdown kam, und die Juckers mussten sich auf das Notwendigste konzentrieren. Dass der Pop-up-Laden bestehen bleibt, ist auch der enormen Nachfrage seitens der Bevölkerung zu verdanken. «Wir waren begeistert zu sehen, dass die Klotener uns mit so offenen Armen empfangen haben», sagt Gloor. Die Nachfrage habe zwar minimal nachgelassen, seit alle anderen Geschäfte auch wieder geöffnet sind. Auch ist die sehr umsatzstarke Spargelsaison vorüber – dafür gibt es nun, nebst dem gewohnten Sortiment der Juckerfarm-Läden, frische Erdbeeren, allmählich auch Himbeeren, Heidelbeeren und Kirschen, frischen Knoblauch und Sommergemüse.