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US-Wahlen in FloridaDer schlimme Bundesstaat

Die Diversität in Florida ist nicht so lieb, wie man das vermuten könnte. Sie ist stattdessen extrem, wie das Wahlergebnis aus dem Sonnenstaat zeigt.

Sex, Joints, Alkohol: Jugendweihe, Florida Style.
Sex, Joints, Alkohol: Jugendweihe, Florida Style.
Foto: Reuters 

Eher linke und damit einhergehend oft auch sensible Amerikaner, zum Beispiel aus dem Dunstkreis New Yorks, sollte man nach US-Wahlen besser nicht auf Florida ansprechen. Al Gore hat hier im Jahr 2000 die entscheidenden paar Stimmen gegen George W. Bush verloren. Der Moment, in dem sich Florida 2016 allmählich rot färbte, war der Anfang vom Ende aller Hoffnungen Hillary Clintons. Und jetzt, vier hinreichend empörende Jahre später, hat Trump hier noch eindeutiger gewonnen als beim letzten Mal.

Das verdammte Florida, wo Latinos, Schwarze und Rentner nur selten das tun, was man in zum Beispiel Brooklyn von ihnen erwartet, es möge im Meer versinken, keiner würde es vermissen: Was Menschen in ihrem Ärger so von sich geben, die sonst gegen Ausgrenzungen und gruppenbezogene Feindseligkeiten, wie man so sagt, Stellung beziehen.

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