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Genetisch veränderte VirenDie Angst vor Corona-Mutanten

In Dänemark und jetzt auch in den Niederlanden sind erstmals genetisch veränderte Coronaviren von Zuchtnerzen auf Menschen übergesprungen. Wie gefährlich sind solche Mutationen?

Um eine Parallel-Epidemie bei Nutztieren zu verhindern, werden in Dänemark jetzt landesweit alle Zuchtnerze getötet.
Um eine Parallel-Epidemie bei Nutztieren zu verhindern, werden in Dänemark jetzt landesweit alle Zuchtnerze getötet.
Foto: Getty Images

Das grosse Keulen auf den Nerzfarmen im Norden Dänemarks begann schon vor ein paar Wochen, als sich immer mehr Tiere mit Sars-CoV-2 infizierten. Mit Schutzanzügen ausgerüstete Seuchenbekämpfungsteams gingen auf die betroffenen Höfe, steckten die Pelztiere in Boxen, um sie mit Kohlendioxid zu vergasen. Danach wurden die Kadaver mit Desinfektionsmittel besprüht, in Container verpackt und zur Verbrennung zu speziellen Tierkörperbeseitigungsanlagen oder aufgrund von Kapazitätsengpässen auch zu grossen Deponiegruben auf einem Militärgelände gebracht.

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