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Aufwertung MettmenhasliseeDie Aussichtsplattform beim Haslisee ist eröffnet

Der «Näppi» ist um eine Attraktion reicher: Eine hölzerne Plattform erlaubt den Blick von oben auf das Moor, in dem sich manch seltenes Tier versteckt.

Der Mettmenhaslisee hat mit einer hölzernen Aussichtsplattform eine neue Attraktion.
Der Mettmenhaslisee hat mit einer hölzernen Aussichtsplattform eine neue Attraktion.
Foto: Francisco Carrascosa

In Zeiten von Pandemie, Shutdown und Homeoffice haben sehr viele Menschen die Natur wiederentdeckt: Spaziergänge durch Wald und Feld und entlang von Seeufern bieten Ruhe und Erholung. Vergangene Woche ist in Niederhasli ein neuer Ausflugsort eröffnet worden. Denn die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich hat die Anfang 2020 versprochene Aussichtsplattform am Mettmenhaslisee fertiggestellt. Nun bietet sie, wie die Gemeinde Niederhasli auf ihrer Website schreibt, einen «wunderschönen Einblick in das Naturschutzgebiet Mettmenhaslisee».

Das Bauwerk besteht fast ausschliesslich aus Schweizer Douglasienholz, einzig bei den grossen Halterungspfosten handelt es sich um Weisstannen. Mit der Aussichtsplattform will die kantonale Fachstelle Naturschutz den Leuten etwas zurückgeben – denn durch die Wiederherstellung von Moorflächen wurde der einstige Uferweg um 15 bis 50 Meter vom See wegverlegt. Dadurch ist der Einblick vom Weg aus erschwert. Vom neuen Aussichtspunkt aus lassen sich dafür nun grosse Teile der Flora und Fauna um das Moor beobachten: Die Nachtigall und der Kuckuck leben hier, Eisvögel und Kiebitze wie auch Blesshühner und Enten sind zu sehen. Auch die Rubinjungfer, eine sehr seltene Libellenart, kann erspäht werden. Wer sich in Botanik auskennt, kann sich an blühenden Orchideen und Teufelsabbissen, an Pfeifengraswiesen, Vogelbeerbäumen und auch an einigen fleischfressenden Pflanzen erfreuen.

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