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Neustart für die «Porta Alpina»Die Bündner wollen endlich ihren Bahnhof im Gotthard

Die grosse Idee der unterirdischen Haltestelle im Gotthard-Basistunnel scheiterte grossartig. Nun nehmen die Bündner noch einmal einen Anlauf. Dieses Mal muss es klappen.

Tausend Meter in den Berg hinein, achthundert Meter den Berg hinab. Eingang zum Zugriffstollen in Sedrun – hier soll irgendwann die Porta Alpina entstehen.
Tausend Meter in den Berg hinein, achthundert Meter den Berg hinab. Eingang zum Zugriffstollen in Sedrun – hier soll irgendwann die Porta Alpina entstehen.
Foto: Nicola Pitaro

Schweizer Wahrzeichen werden gerne in den Berg gebohrt. Auf den ersten Blick: bescheiden. Steht man vor dem Loch in Sedrun in der oberen Surselva, dort, wo der Rhein noch klar und lieblich ist, dann ist es zuerst einmal das: ein Loch. Ein eindrückliches Loch zwar, gross und dunkel und tief, aber ein Loch. Kalter Wind weht aus der Tiefe des Berges ins Freie und gibt eine Ahnung davon, wie tief dieser Schacht ins Gotthard-Massiv reichen muss.

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