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Corona trifft Firma des OligarchenVekselbergs Firmen sind im Sinkflug

Viktor Vekselberg hat sein Beteiligungsnetz in der Schweiz über Jahre aufgebaut. Nun macht die Krise seinen Firmen zu schaffen. Der Oligarch am Swiss Economic Forum in Thun.

Aktienkurse von Vekselbergs Firmen im Sinkflug

Die Aktien von S+B (blau unterlegt), Sulzer (rot) und Oerlikon (grün) haben seit Jahresbeginn an Wert verloren. Für Vekselberg bedeutet das hohe Buchverluste.

Geschätztes Vermögen von 11,6 Milliarden Dollar

Kunst und Kultur sind ihm wichtig. Vekselberg bei einem Konzert mit Stardirigent Valery Gergiev in Winterthur im Jahr 2010. Zu der Veranstaltung hatte er selbst eingeladen.
1 Kommentar
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    Sacha Meier

    Ob Sulzer, Oerlikon oder Schmolz und Bickenbach: Das sind alles Auslaufmodelle einer längst verflossenen industriellen Ära unseres Landes. Das Volk hat mit dem EWR-Nein 1992, dem WTO-Ja 1995 und dem PFZ-Ja 2005 endgültig, definitiv und unumkehrbar die Weichen für eine moderne, postindustrielle Konsumdienstleistungswirtschaftsgesellschaft nach dem Vorbild des alten Roms gestellt. China wollte seit Deng Xiao-Ping wieder zur Weltmacht werden und spielt seither für den gesamten Westen den «Barbaren», der unsere Technologie und Alltagsgüter so billig produziert, dass wir uns deindustrialisiert haben. Ist nun einmal eine Win-Win-Situation: Der Bürger kann endlich schrankenlos billigkonsumieren, darf im hellen Büro mänätschen, verkaufen, beraten und organisieren, statt in Fabrikhallen zu schuften und unsere steueroptimierten Handelsmultis (A - wie Amazon bis Z - wie Zalando) verdienen sich dumm und dämlich. Ist zwar nicht ganz nachhaltig - aber eine wirtschaftliche Alternative oder Zurück ist längst nicht mehr. Unser Systemgeldadel hat die Deindustrialisierungsdividende in den Sack gesteckt (vgl. z.B. Blocher/Ebner Coup mit der Alusuisse) - und die gibt ihre mühsam zusammengerafften Milliarden nicht mehr freiwillig her. Das schwere Trenngerät des Dr. Josphe-Ignace Guillotin wäre heute auch nicht mehr politisch korrekt. Der intelligenteste Deal wäre, die Firmen nach China zu verkaufen. Und zwar noch vor 2026. Dann plant Xi Jin-Ping nämlich, sein Weltreich hochzuziehen.