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Grenzen sind wieder offenDer Ansturm der Einkaufstouristen blieb aus

Am ersten Tag nach der Grenzöffnung blieb es ruhig in den Grenzgemeinden Lottstetten und Jestetten. Lediglich die Paketstationen hatten mit viel Kundschaft zu tun.

Einkaufstouristen erzählen, weshalb sie in Deutschland einkaufen und wie sie den Lockdown erlebt haben.
CA Media

Lange mussten sich die Einkaufstouristen gedulden, bevor sie wieder ins gelobte Land durften, um sich bei den Discountern in Jestetten oder Lottstetten den Kofferraum mit günstigen Lebensmitteln zu füllen. Am Montag war es dann so weit, und die Grenzen waren wieder für jedermann geöffnet. «Wir mussten halt in der Schweiz einkaufen bei Migros oder Coop – zu einem Vierfachen des Preises», sagt eine junge Frau, die mit ihrer Begleitung gerade die Lebensmittel in ihr Auto verlädt. Insbesondere bei Baby- und Kindernahrung seien die Preisunterschiede zum Teil enorm, und für eine junge Familie lohne sich der Trip über die Grenze allemal. Dass sie gleich am ersten Tag nach der Grenzöffnung wieder bei Lidl in Deutschland einkaufe, sei Zufall. «Wir hatten heute einfach beide frei.»

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