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Lehren für die ÖffnungDie ernüchternde Erfahrung Schwedens

Schweden hat auf einen Lockdown verzichtet. Die Folgen der Krise treffen die Wirtschaft trotzdem nicht weniger hart als anderswo. Was das für die angelaufene Lockerung bei uns bedeutet.

Trügerische Bilder aus Schweden: Auch ohne Lockdown sind die Umsätze der Restaurants dort um bis zu 80 Prozent eingebrochen, und eine schwere Krise hat eingesetzt.
Trügerische Bilder aus Schweden: Auch ohne Lockdown sind die Umsätze der Restaurants dort um bis zu 80 Prozent eingebrochen, und eine schwere Krise hat eingesetzt.
Foto: Andres Kudacki (AP Photo)

Am Montag kam es in der Schweiz zu Lockerungen des Lockdown. Dessen Kosten waren enorm. Pro Monat werden sie auf zwischen 11 und 17 Milliarden Franken im Vergleich zum normalen Gang der Wirtschaft geschätzt. Schweden ist nicht so weit gegangen wie die Schweiz. Die Wirtschaft des skandinavischen Landes blieb weitgehend offen. Die Regierung beschränkte sich vor allem auf Verhaltensempfehlungen statt auf Verbote. Der Wirtschaftsverlauf in Schweden kann deshalb Hinweise darauf liefern, ob die wirtschaftlichen Schäden ohne Lockdown deutlich geringer gewesen wären, und auch darauf, was man sich von dessen Aufhebung versprechen kann.

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