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Verkauf von Pfefferspray boomtDie Frauen rüsten auf

Aus Furcht vor Übergriffen sind Pfeffersprays so gefragt wie kaum zuvor. Doch der Umgang damit will gelernt sein.

Der Pfefferspray muss griffbereit in der Jackentasche sein.
Der Pfefferspray muss griffbereit in der Jackentasche sein.
Foto: Keystone

In unsicheren Zeiten wird aufgerüstet: Nach dem Lockdown vor einem Jahr habe er doppelt so viele Pfeffersprays verkauft wie zuvor, sagt Alexander Müller vom Pfefferspray Store in Fläsch GR. Und die grosse Nachfrage halte an.

Er verkaufe vor allem an Frauen, sagt Müller. Aber auch Männer und vor allem Hundehalter, die ihren Liebling vor Aggressionen fremder Hunde schützen wollten, zählten zu seiner Kundschaft. Und neuerdings würden sich sogar Wanderer, die einen Ausflug in ein Wolfsgebiet planten, mit Pfefferspray eindecken.

Ein Pfefferspray ist ein wirksames Mittel um Angreifer, Mensch oder Tier, abzuwehren, ohne diese schwer zu verletzen. Im Gegensatz zu vielen EU-Ländern fallen Pfeffersprays in der Schweiz nicht unter das Waffengesetz. Der Erwerb und das Tragen ist jedoch erst ab 18 Jahren erlaubt. Die Sprays sind in Apotheken, Drogerien oder Waffengeschäften erhältlich, am häufigsten jedoch werden sie in Onlineshops bestellt.

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