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Infoveranstaltung in HöriDie Gegner der Einheitsgemeinde waren in der Überzahl

Einheitsgemeinde oder nicht? Am 27. September sagen die Höremer Stimmberechtigten, ob sie die Schulgemeinde auflösen wollen. Die Einzelinitiative ist umstritten.

An der Informationsveranstaltung zur Bildung einer Einheitsgemeinde in Höri vertraten Gemeindepräsident Roger Götz (vorne links auf der Bühne) und Schulpflegepräsident Daniel Daldini unterschiedliche Standpunkte.
An der Informationsveranstaltung zur Bildung einer Einheitsgemeinde in Höri vertraten Gemeindepräsident Roger Götz (vorne links auf der Bühne) und Schulpflegepräsident Daniel Daldini unterschiedliche Standpunkte.
Foto: Leo Wyden

Spätestens als Gemeindepräsident Roger Götz und Schulpflegepräsident Daniel Daldini am Mittwochabend in der Glatthalle in einen verbalen Schlagabtausch geraten sind, war klar: Das Thema Einheitsgemeinde ist in Höri höchst umstritten. Vor allem die Schule wehrt sich. Daldini vergleicht einen möglichen Zusammenschluss von Gemeinderat und Primarschulpräsidium gar mit einer Zwangsheirat. Götz glaubt hingegen, dass es sinnvoll ist, wenn der Schulpflegepräsident künftig Teil des Gemeinderats wäre. «Die Schulpflege würde als Kommission weiterbestehen und könnte sich voll und ganz auf das Thema Bildung konzentrieren. Der Präsident kann die Begehren dann direkt beim Gemeinderat stellen.» Daldini spricht bei einer allfälligen Auflösung der Primarschulgemeinde von einer Degradierung. «Ich sehe die Vorteile für die Schule und die einzelnen Kinder nicht.»

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