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Ende des Zweiten WeltkriegsDie Heimkehr der Grenzsoldaten

Vor 75 Jahren besiegelte die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Ein Zeitzeuge erinnert sich.

Christian Ulrich erzählt von seinem Vater, der während des Kriegs im Grenzschutz tätig war.
Christian Ulrich erzählt von seinem Vater, der während des Kriegs im Grenzschutz tätig war.
Foto: Paco Carrascosa

Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft. Vor 75 Jahren wurde damit das Ende eines der grausamsten Ereignisse der Menschheit, der Zweite Weltkrieg, besiegelt.
Wer anno dazumal informiert gewesen sei, den habe die Meldung nicht mehr gross überrascht, sagt Christian Ulrich aus Glattfelden. Sein Vater, Konrad Ulrich, war während des Kriegs im Grenzschutz tätig, nahe von Stein am Rhein. War die Situation noch zu Beginn des Kriegs brenzlig – man befürchtete, dass die Deutschen bei Nacht und Nebel über den Fluss Biber in den Rhein und dann in die Schweiz eindringen könnten –, so war die direkte Gefahr in der zweiten Hälfte des Kriegs für unser Land nicht mehr so gross. Der Krieg fand nicht mehr in unmittelbarer Nähe, sondern an anderen Schauplätzen statt, in Frankreich und im Osten, in der ehemaligen Sowjetunion. Zudem hörte man 1945 immer mehr Nachrichten über den Vormarsch der Roten Armee und dass die Alliierten Oberhand bekommen. Schlussendlich waren trotzdem alle froh, dass der Schrecken vorbei war.

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