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Konrad Walder ist Jagdaufseher im Wehntal«Die Jagd ist vergleichbar mit dem Strassenverkehr»

Jäger sind weder Tiermörder noch Ballermänner. Ihre Aufgabe besteht darin, die Artenvielfalt zu erhalten und den Wildtierbestand zu regulieren.

Konrad Walder aus Schleinikon ist Jagdaufseher der Jagdgesellschaft Lägern West. Sein Hund Arco ist demnächst so weit, dass er die Wildfährtenprüfung machen kann.
Konrad Walder aus Schleinikon ist Jagdaufseher der Jagdgesellschaft Lägern West. Sein Hund Arco ist demnächst so weit, dass er die Wildfährtenprüfung machen kann.
Foto: Balz Murer

Viele Leute wissen nicht, was die Aufgaben der Jägerr sind. Manchmal werden sie als Tiermörder betitelt, oder es wird ihnen pure Freude am Herumballern nachgesagt. Weder das eine noch das andere trifft zu. Für die Jagd gelten strikte Regeln, die einzuhalten sind.

Als Jagdaufseher wird man zu den unterschiedlichsten Einsätzen gerufen. Walder erzählt ein Beispiel: «Vor etwa drei Monaten hatte eine Frau einen Fuchs angefahren. Bei einem solchen Unfall kommen wir Jäger zum Einsatz», erzählt Konrad Walder. Er ist als Jagdaufseher für das Gebiet Lägern West im Wehntal zuständig. Als er bei der Stelle ankam, hatte die Frau das Tier auf eine Decke aus ihrem Auto gelegt. «Das war eine gefährliche Handlung, der verletzte Fuchs hätte sie beissen können.» Dann war die Frau auch noch der Meinung, man müssen den Fuchs zum Tierarzt bringen, was natürlich nicht möglich war. Als Jäger hatte Walder den Auftrag, das Tier zu erlösen.

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