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Umfrage unter PersonalchefsDie meisten Lohnabhängigen gehen dieses Jahr leer aus

Die Löhne steigen im Schnitt um 0,6 Prozent. Doch weil die Teuerung gegen Ende Jahr auf 0,6 Prozent anziehen dürfte, bleibt am Schluss nicht mehr Geld im Portemonnaie.

Im Gesundheitswesen gibt es nur geringe Lohnerhöhungen: Eine medizinische Praxisassistentin hilft einer Patientin im Ärztezentrum Oberhasli beim Gang in den Wartesaal.
Im Gesundheitswesen gibt es nur geringe Lohnerhöhungen: Eine medizinische Praxisassistentin hilft einer Patientin im Ärztezentrum Oberhasli beim Gang in den Wartesaal.
Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Gerade einmal um 0,6 Prozent steigen in diesem Jahr im Durchschnitt die Löhne. Das zeigt eine Befragung der St. Galler Beratungsfirma Know bei 374 Personalchefs von Deutschschweizer Unternehmen, die insgesamt gut 770'000 Mitarbeitende beschäftigen.

Die alljährlich durchgeführte Umfrage hat in den vergangenen Jahren das Ergebnis ziemlich präzise vorweggenommen. Denn wer wüsste es genauer als die obersten Personalverantwortlichen?

Die höchsten Lohnerhöhungen gewährt die Informatikbranche mit einem Plus von 1,4 Prozent, gefolgt von den Pharmafirmen (1 Prozent) und der Chemieindustrie (0,9 Prozent). Detailhandel, Dienstleister für Unternehmen, Banken und Versicherungen sind noch knapp über dem Mittelwert, viele Branchen – darunter das Gesundheitswesen, die Uhrenindustrie, das Baugewerbe, die Energieversorger und die Metallindustrie – nahe beim Durchschnitt.

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